* Startseite     * Über...     * Archiv     * Gästebuch     * Kontakt     * Abonnieren



* Themen
     filme
     und sonst so
     Konzerte
     Ich & Ich

* mehr
     kino, dvd, video
     Sport
     Musik

* Links
     olsen
     the secrets
     Bitume
     Festival Mailand
     Hurricane-Festival
     Punk & Ska Festival
     laut.de
     Blues
     kidneythief
     masterpiece
     pulp poetry
     silvergirl
     sternschwester
     vapour trail
     borderline-hilfe
     svv
     verbuendet






So weit die füße tragen oder wie komm ich am schnellsten zu zigaretten

Eine mir selbst unverständliche motivation, begleitet von gedanken wie „ich muss jetzt mal was tun“ brachte mich gestern abend dazu, mir eine sporthose, ein top und turnschuhe anzuziehen. Und nein, ich zog sie dann entgegen eurer erwartungen nicht gleich wieder aus. Nein, ich packte handy (wofür eigentlich?!) und schlüssel in die tasche und joggte los.
Genau genommen brachte mich auch der gedanke daran, dass ich keine zigaretten mehr hatte, aus dem haus. Aber das ist natürlich nebensächlich. Der wille zählt.
So joggte ich also die strasse entlang. Wohin ich eigentlich wollte, wusste ich selber nicht. Wichtig war mir eben nur, dass ein zigarettenautomat auf der strecke liegt.
Plötzlich ein schmerz im linken knie… ah ich werde alt. Es musste das alter sein. Mit 23 ja nun nicht gerade mehr jung. Das muss ja wohl jeder genauso sehen.
Ein stechen in der bauchgegend ließ natürlich auch nicht lange auf sich warten.
Ich fühlte mich schrecklich angesichts des immer schwerer werdenen atmens.
Ich bemitleidete mich selber. Und trauerte meinen noch wesentlich fitteren zeiten hinterher. Ich lief mal so super zeiten auf 1000 und 2000 meter. Aber ja. Fastfood, unstetes lebensverhalten, alkohol und natürlich die zigaretten (halt, da war grad ein zigarettenautomat – umdrehen) wirkten sich aus. Ich joggte vorm zigarettenautomaten auf der stelle. Ein schönes bild muss ich da abgeliefert haben. So verschwitzt. Fast als wäre ich auf entzug.
Ich lief danach aber trotzdem noch weiter. Es überholten mich insgesamt 3 jogger in einem wesentlich höherem tempo. Einer mit einem sehr netten lächeln (aufbauend, ha, sah gar nicht so schlecht aus) und zwei mit eher mitleidigen blicken.
Um nicht zu wehmütig zu werden, legte ich noch einen zahn zu und kam dann auch endlich am strand an.
Zigarettenpause. Genau. So ist das richtig.
Kein feuerzeug.. ah. Meine laune verschlechterte sich. Aber rettung in form eines obdachlosen (die scheinbar immer die drei wichtigsten dinge dabei haben – zigaretten, feuerzeug und alkoholika). Ich schorrte bei ihm feuer und gab ihm dafür ne filterzigarette.
Wir unterhielten uns ein bischen über sinn und unsinn von sport und dann trat ich meinen heimweg an.
Dass ich aber wenigstens ne halbe stunde gelaufen bin und dass bei einen gehaltenen tempo machte mich nun schon ein bischen stolz.
Dass ich so verschwitzt ziemlich scheisse aussehe war dann wieder ne andere sache. Und dass die treppensutfen bis unters dach eher einer erklimmung eines berges glichen vergess ich lieber gleich.
Jetzt hab ich muskelkater. Wohl berechtigt.
8.8.06 16:18
 


Werbung


bisher 0 Kommentar(e)     TrackBack-URL

Name:
Email:
Website:
E-Mail bei weiteren Kommentaren
Informationen speichern (Cookie)


Die Datenschuterklärung und die AGB habe ich gelesen, verstanden und akzeptiere sie. (Pflicht Angabe)

 Smileys einfügen



Verantwortlich für die Inhalte ist der Autor. Dein kostenloses Blog bei myblog.de! Datenschutzerklärung
Werbung