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und jetzt dreht sich alles

"ich hab sie verlassen"
"warum?"
"ohne sex und so kann ich nicht. sie konnte nicht. ist angeblich früher mal vergewaltigt worden und nun will sie nicht"

sie waren drei wochen zusammen. das vertrauen ihrerseits hat sich dann wohl nicht ausgezahlt. ich fing an mit ihm zu diskutieren. steigerte mich immer mehr rein. stehe jetzt zwischen verständnis für ihn. männer rbauchen halt sex oder nicht? und zwischen verachtung. ich kanns verstehen, wenn er da nicht mit umgehen kann. ich kann aber diese kälte nicht nachvollziehen.
meine menschenkenntnis hat mich da wohl mal wieder betrogen.
vertrau niemandem mehr, sagen mir meine gedanken jetzt. er war auch immer so einer. einer, dem man vertrauen könnte dachte ich.
während der diskussion fing ich irgendwann an auszuticken. schrie ihn an, beschimpfte ihn. ich weinte und ging. von wegen triggerfest. so kann man sich irren.

jetzt dreht sich alles im kreis. ich laufe wie durch einen nebel. ich nehme nichts mehr wirklich wahr. ich schwanke hin und her.
der nebel der vergangenheit. er hatte sich mal aufgelöst und jetzt ist er wieder da. lichtquellen, die in dieser unklarheit situationen beleuchten.
ich sehe kaum etwas, verletzt laufe ich weiter. ziehe rote spuren hinterher, die aber genauso schnell nicht mehr zu sehen sind. narben bleiben.
gedanken an den tod. den eigenen und dem seinen. die vorstellungskraft unglaublich. angst davor eine (selbst-)mörderin zu werden. angst vor verurteilung. schwanken zwischen hass und selbsthass.

die letzte nacht einige male den gleichen traum. ein kartenspiel.
herz und kreuz wurden mit blut gemalt. ich verlor. jedes mal. und immer wieder war ich von oben bis unten mit blut beschmiert.
er war der gegner und sagte, ausser immer wieder "russisch roulette" gar nichts. ich weinte rote tränen als e sagte "das ende ist nah und du wirst dann wieder ganz mir gehören" knallte es. ob ich ihn oder mich erschossen habe weiß ich nicht. denn jedes mal da wache ich auf.
25.3.06 11:28
 


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