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porno, vorstadtpunks und eiswürfel

mittagspause. am strand mit "porno" von irvine welsh.
ich war darin versunken. plötzlich kinder vor mir.
"ich kann auch schon lesen", sagte das mädel. Die eltern kamen auch immer näher. in hörweite der eltern rief sie dann "papa, auf dem buch steht porno, was heisst das?" und der junge "und da ist eine frau drauf, die sieht aus als wenn sie Oh sagt"
ich lief ein bischen rot an. die eltern schauten mich angewidert an und zogen ihre kinder ganz schnell von mir weg.

" wahrscheinlich hast du dir nen
sympatisch, chaotischen vorstadt-punk als traummann ausgesucht und
willst von mir ne genehmigung haben. ich glaube, ich lasse die badewanne
schon mal mit kaltem wasser volllaufen und versuch noch ein paar
eiswürfel zu organisieren."
"mädel, ich muss dir mal ordentlich den kopf waschen"
War die aussage von meinem besten freund, als ich fragte ob wir uns mal wieder treffen könnten, es gebe ein paar neuigkeiten.
Ich liebe ihn für sowas. also meinen besten freund. definitiv.
8.5.06 17:30


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„du siehst aber scheisse aus“
Danke schön, das hab ich heut morgen noch gebraucht.
Meine laune sinkt gen nullpunkt. Eigentlich liegt sie schon drunter.
Jedes lächeln gequält. Immer schön freundlich gucken.
Das zittern setzt ein. So muss sich ein drogenentzug anfühlen.
Kälte, plötzlich hitze. Kaum noch kontrolle. Kopfkino. Bilder die ich nicht haben will, aber nicht zu unterdrücken sind. Er taucht immer wieder auf. Und ich tauche in meine gedanken ein.
Arbeiten wird schwierig.
Konzentration kaum noch auffindbar.
Ich hangel mich mit unmengen an koffein und zigaretten von einem auftrag zum nächsten.
Genug möglichkeiten gibt es hier. Die ruhe recht nah. Erst 14:00 uhr. Seit 8:00 uhr wach. Eine schachtel ist schon leer.
Ablenkung bei kollegen suchen. Ein bischen tratsch. Ich will hier raus.
Ich muss hier raus.
Überall möglichkeiten mich selber zurückzuholen. Zu gefährlich. Keinen black-out kriegen.
Schreiben hilft schon. Noch 20 minuten. raus. Und hoffen, dass jemand zu hause ist.
11.5.06 14:42


Tagträumereien an der elbe

Tagtraum geben abschiedskonzerte. so traurig.
da müssen wir hin. nach hamburg.
Als völlig chaotisches paar ins auto gesetzt. keine wegbeschreibung, ein kaputtes auto und ne freundin mit nem eingeklemmten nerv.
kein wunder, dass nie jemand mit uns mitwill.
alle 60 km mussten wir anhalten. kühlerwasser nachfüllen.
und jedes mal einfach nur nebens auto gesetzt, die sonne genossen und glücklich gewesen.
" Das leben ist nur so gut, wie die summe aus gegenwart und gestern" Aber was interessiert uns die vergangenheit wenn wir auf dem weg nach hamburg sind.. nur die gegenwart zählte. und die war verdammt schön.
mit tempo knapp über 100, mit kribbeln im bauch, turbostaat im radio, die untergehende sonne im nacken, fuhren wir nach hamburg rein, Überall lichter, dämmerung. so toll.
direkt an der elbe geparkt und dann ins hafenklang.
Halt mich fest, halt mich bitte, bitte fest, ich brauch das jetzt...
Man hatte das gefühl, der raum war voller glücklicher menschen. ich zumindest war es. Ich bin. ja das stimmte. Ich schloss die Augen, und versank in den texten.
"Ich hab nie wirklich kapiert, was ich an meinem Leben und euch hab
gerade weiß ich beides, und so wie gerade hab ich mich noch nie gefühlt
ich hab noch nie soviel gespürt, ich hab noch nie soviel gespürt"
Sie sangen was ich gerade dachte.
Es war ein emoabend. so schön traurig. zwischen lächeln und weinen. vor glück.
sie spielten nur zu dritt. waren verdammt laut und sehr gut. es ist schade. allein schon wegen seiner stimme.
Aber wir waren da.
nach dem konzert an der elbe gesessen. Blick aufs andere ufer, ein astra getrunken. und kein wort gesprochen. nur nachgedacht.
so schön.
14.5.06 12:58


Viel zu lange treiben lassen,
der wind bestimmt die richtung.
Die kontrolle verloren,
vielleicht auch einfach abgegeben.
Den schwachsinn links liegen lassen.
An der kreuzung rechts abbiegen.
Und doch wieder im kreis laufen.
Führ mich bitte durch mein leben.
Ich weiß woher ich komme.
Zeige mir wohin ich gehe.
Ich brauche dieses lied.
Unter leuchtenden sternen, alles so weit.
Einen schritt vor und nie mehr zurück.
Zu weit gelaufen, den absprung verpasst.


An dieser Stelle wollte ich mal danke sagen.
An die, die meine gedanken hier lesen.
und vor allem an den menschen, der mir im letzten jahr so verdammt wichtig geworden ist. du fehlst mir.
An die, die mir immer wieder zuhören. auch wenns oft das selbe ist, was ich zu sagen habe.
An die, die sich auch von meinem oft nicht-mehr-melden nicht abschrecken lassen.
Ohne euren Halt, hätte ich schon lange verloren.
15.5.06 10:36


manchmal kriege ich angst vor mir selber

vor meinem bürofenster rollte nämlich gerade eine toilettenpapierrolle vorbei.
ansonsten völlige leere auf der straße.
Der Himmel grau. Weltuntergang.
meine gedanken kreisten.
Das weiß des toilettenpapiers vor dem hintergrund des grauen hauses, auf der ebenso grauen straße wirkt abstrakt.
Ich frage mich, ob ich mir das ganze gerade nur einbilde.
Irgendjemand sollte die mal aufheben. dieses flattern macht mich nervös. Toll, eine toilettenpapierrolle macht mich nervös, das ist auch gar nicht beängstigend.
ich könnte es auch selber machen, aber dazu müsste ich erstmal den entschluss fassen und mich dann aufs aufstehen vorbereiten. kann ein mensch, kann ich, wirklich so faul sein?
Jetzt ist sie weg, die toilettenpapierrolle. aus meinem sichtfeld verschwunden.
ich mache mir gedanken darum, wo sie jetzt wohl hinrollt.
was für ein schwachsinn. Kind, denke mal über die wichtigen dinge des lebens nach.
ich geh mir n kaffee holen. das ist ja nicht auszuhalten. in der hoffnung, dass keine wisch-und-weg-rolle auf dem tisch steht.
15.5.06 17:42


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