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Konzerte

Es dürfte nie zu ende gehen…

Jene glücksmomente. Lächelnd, die zeit scheint still zu stehen. man hört zu, singt mit.
Träumt, teilweise weinend. Ein zittern durch den ganzen körper. Mal stehend, mal tanzen, mal pogend. Mal schweigend. Geschlossene augen. Soviel glück kaum fassbar. Adrenalin. Das gefühl zu zerplatzen. Die sonne scheint. Etwas später regnet es. Es gibt momente, in denen ist man klatschnass. Vom schwitzen oder vom dauerregen. Den matsch an den füßen oder im gegensatz den staub auf dem körper. Ein windhauch. Ob eingebildet oder nicht, bringt einem wieder zum zittern. Das ist nicht nur ein hören, das ist ein spüren, ein fühlen. Kribbeln im bauch. Verliebtsein.
Danach ein bier unter freunden. Unterm pavillion. Tage später noch dieses lächeln.
Ich bin traurig. Das letzte festival. Nur noch ein paar tage hin. Und dann wie jedes jahr der versuch, bis zum nächsten beginn davon zu zehren.
Ich bemitleide menschen, die nicht so mit musik leben, aber irgendwie frage ich mich auch manchmal obs nicht auch besser wäre, ein bischen abstand davon zu halten. Das kann doch nicht mehr ganz normal sein.
23.8.06 11:31


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dorf-(rock)fest(ival)

ein kleines dorf, direkt an der küste, auf einer halbinsel.
mehr touristen als einwohner, kleine coole jugend-gangs auf mofa-rollern und einfach noch abolute zufriedenheit.
wo die meiste "Gefahr" von den dauercampern ausgeht und es immer noch eine mutprobe ist, die strassenlaternen auszutreten.
und jetzt also ein rockfestival im rathaussaal.
wir dürfen gespannt sein. ein paar unbekannte bands, zwei euro eintritt.
das kann selbst ich mir in zeiten wie diesen noch leisten. und ausserdem spielt von ner freundin der bruder dort mit seiner band.
das beste wohl noch die anschließende "Indie-rock-Disco" mit klangvollem Namen "lass Jucken"
allerdings wär es schon fast wieder cool, ein festivalbändchen mit "lass Jucken" drauf zu haben.
daraus wird aber wohl nichts, wie ich denke.
nun denn.
gleich gehts los. und wir werden sehen, hören und hoffentlich viel lachen.
11.8.06 17:26


nur fliegen ist schöner


fliegen ist aber nicht so schön.
aber so lautete der titel über dem bild.
"stage diving - nur fliegen ist schöner"
meine ma erreichte in meiner wohnung ein anruf: "Wie?! die fliegt da in der gegend rum?"
da wusste ich bereits worum es geht. meine schwester hat die zeitung aufgeschlagen. und ich bin auf der titelseite.
meine ma grinste, schüttelte gleichzeitig mit dem kopf und murmelte was von "warum hab ich so eine tochter?"
und "wenn derjenige der deine chucks am strassenrand gefunden hat, die zeitung sieht, weiß er jetzt ja auch zu wem die gehören"
ich glaube, meine ma ist begeistert.
gelernt hab ich aber auch draus. man macht so etwas einfach nicht mit rock!
1.8.06 11:25


Punks sind anders als deutsche

Endlich wieder fonsstock.
Nach tagelanger aufregung und einer stunde aufwärmen mit bier und ouzo in meiner wohnung tingelten wir in richtung festival.
Weit wars nicht. aber die hitze machte zu schaffen.
Fonsstock ist irgendwie für mich das einzige festival wo die bands fast nebensächlich sind.
So viele tolle leute.
Toll angefangen hat es aber nicht gerade. Die erste amtshandlung nach ein paar bier war der weg zum sani-zelt. Nein, diesmal traf es nicht mich, sondern ein mädel welches einfach mal von ihrem freund auf die fresse bekommen hat.
War aber schnell alles wieder in ordnung. Und somit konnte es dann weitergehen.
Zu bitume wurde dann wieder richtig rumgesprungen. Kleine verletzungen inklusive.
Blaue flecke gabs gratis.
„im stehen bekommt man keinen sonnenbrand“ solche tollen ergüsse hab ich dann auch noch mit auf den weg bekommen.
Ich blieb auch ohne sonnenbrand. Obs daran lag, dass ich gummi-ball-ähnlich durch die gegend hüpfte möchte ich nicht behaupten.
Nach dem ersten abend gins dann noch ins eldo. Und dann erstmal ins bett.
Die schlafenden leute in meiner wohnung noch ein bischen genervt. Und dann auch endlich mal eingeschlafen.
Pünktlich zum frühstück wieder aufgestanden. Ein kaffee und ein bier zum frühstück und weiter gings. Erstmal zum kumpel, der direkt unter mir wohnt, dort alle aus dem bett geschmissen.
Erstmal angesicht der kleidung von ihm köstlich amüsiert und als zweites frühstück n mexikaner bekommen.
So ganz sicher, in welcher reihenfolge alles stattfand, bin ich mir sowieso nicht.
Seine klamotten waren aber einfach toll. Eine schwarze samt-cordhose mit einem schlag, der mir in dieser größenordnung noch nicht untergekommen ist. Und darüber ein knielanges hellblaues feinripp-unterhemd, welches einem sommerkleid nicht unähnlich war. Standesgemäß dazu ne riesige porno-brille.
„junge, siehst du scheisse aus“ das hörte er wohl nicht nur von mir den tag über.
Auf dem gelände dann erstmal genüsslich im schatten, liegenderweise, ein paar bier getrunken. Solange, bis sich mein fuß dazu entschied nicht mehr zu schmerzen. Ich glaube, dass der alkohol ihn dazu trieb.
Frisbee-spielend und ska-tanzend dann über den platz. Mit nem kumpel lauthals Oma-Hans songs gesungen, regentänze vollführt und einfach nur glücklich gewesen.
Sorry an alle, die ich, glaube ich, so dermaßen voll gelabert habe.
Bester satz „Jetzt weiß ich was hier los ist – Punks sind anders als deutsche“
Höhepunkt war defenitiv der auftritt der real-mckenzies.
Pogend durch die menge. Rauf aufs geländer. Unzählige crowd-surf-versuche, von denen nur 3 erfolgreich waren. Das sagte auch meine kleidung aus, als ich sie mir nächsten tag anschaute.
Zum abschluss durfte ich dank eines kumpels, der an der absperrung arbeitete, auf die bühne. Tanzend und singend. Mit dem mckenzies zusammen. Toll wars.
Nach dem festival wollt ich eigentlich noch wieder ins eldo.
In der wohnung aber noch ne wasserpfeife fertiggemacht, uns zu zweit in ne ecke verkrümmelt, amaretto-cola getrunken und noch ein paar ouzo.. danach war ich nicht mehr in der lage dazu, bin kurz auf meiner ikea-liege eingeschlafen und wurde dann ins bett gebracht.
Mit kopfschmerzen, unzähligen blauen flecken und dem schlechten gewissen, dass ich mich bestimmt völlig blamiert habe, aufgewacht.
Den tag dann noch mit freunden am strand verbracht, das genialste eis gegessen, was ich je hatte.
Sollte ich mal eine band gründen, wird diese genau so wie das eis heissen „AHOI-Brause-Eiszeit-Rakete“
Am strand dann eben festgestellt, dass 5 treppenstufen schon zuviel sein können. Eben:
Nach 2 tagen punkrock ist eine treppe wie bergsteigen.
Jetzt hab ich vier tage ruhe. Und Freitag geht’s aufs omas-teich-festival.
Und dann werde ich mit bernd begemann unten am hafen singen und vor allem ganz kleine-mädchen-mäßig den sänger von turbostaat anhimmeln. Das ist aber auch mal ne verdammt geile sau.
Das musste mal gesagt werden.
und achja. meine chucks haben auch dieses festival überlebt. ich denke aber mal dass eben diese nach dem nächsten wochenende in ruhestand gehen werden.
24.7.06 12:07


königliche kanickel

So hiessen sie. ber natürlich in englisch. Und königlich war der abend definitiv.
Völlig unorganisiert und ohne geld nach oldenburg gefahren.
Den eintritt hat meine freundin mir bezahlt. Danke schön an dieser stelle.
Erstmal zu ihr gefahren und ein bischen was an kräutern vorbereitet.
Mit ihrem neuen mitbewohner unterhalten, ein recht netter, so erscheint der erste eindruck.
Zur vorbereitung erstmal n joint und dann ab ins cadillac.
Dass dirtfarm nicht spielten (mandelentzündung des sängers) stimmte mich traurig und viele der erwarteten gäste erschienen daher gar nicht.
Verpasst haben sie einiges. Denn royal rabbit waren toll.
Ein mix aus rock, rock’n’roll und punk. Ich kannte sie vorher kaum, wusste nur, dass irgendwie die wg neben der wg meiner freundin, davon der freund spielt da irgendwie mit. Genau.
Der schlagzeuger von mir auf süße 20 geschätzt, war dann doch mindestens 25, wie man mir erzählte.
Der gitarrist war einfach nur ne „geile sau“ (ausdruck der mitbewohnerin). Dem konnte ich nur zustimmen. Posing bis mindestens nach meppen, von wegen karierte boxershorts aber mal mindestens 5 cm über dem hosenbund, kein shirt unter dem offenen hemd, drei-tage-bart und ne pornobrille. Bauchnabelfrei. Aha.
Konnte er aber tragen, wie wir einstimmig feststellten. Und sah dabei auch noch verdammt gut aus.
Spielen konnten sie aber nebenbei auch noch gut.
Dass das cadillac höchstens viertel voll war, störte uns kaum, die band aber doch. So hörten wirs zumindest im nachhinein. Wirklich angemerkt hat man das ihnen aber nicht.
Passte einfach alles und n fettes grinsen hatte ich auch im gesicht.
So müssen konzerte sein. Ich kann weder was zu den songtiteln sagen, noch zu den texten (dass ich gerade nicht mal fest behaupten mag, ob sie englisch oder deutsch gesungen habe, liegt nicht an der band, sondern eher an meinem zustand den abend).
Sie haben haben aber defintiv n bleibenden eindruck bei mir hinterlassen und ich freue mich, dass ich sie auf dem fonsstock wieder treffen werde.
da werden wir dann wieder königlich rocken. oha.
19.6.06 10:37


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