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Teil 1 Festival Mailand - "Irgendwas ist ja immer"

Ich sitze im Bus. Meine beiden Freunde vorne, ich auf dem rücksitz. Der eine fährt. Recht ruhig noch. Es ist ja auch erst elf uhr morgens. Wir befinden uns auf dem Weg zum Flughafen. Ich bin von der letzten nacht immer noch betrunken. Eindeutig zuviel Astra. M. hat sich eine seiner pronobrillen aufgesetzt. Steht ihm, muss ich ja zugeben. Er hat noch vier andere mit. In einer plastikdose. Als ersatz (er befindet sich ja gerne vorne in der pit – und zwar mit sonnenbrille, vorzugsweise auch oft mit handy in der tasche – selber schuld). Rise against-shirt, schwarz. Dunkle kurze hose. Braune chucks. Und n tunnel im ohr?! Seit wann das denn? Er grinste. Und er sah gut aus. Zugegeben. Nach fünf minuten drüber nachdenken schüttelte ich mit dem kopf und schimpfte in gedanken mit mir selber. Es ist vorbei. Hallo?! Und ich habs beendet. Also bitte. Zurück zur vernunft.
Erster halt nach 500m. Tankstelle. Bier?! Bier? Bier. Muss ja. Festivalzeit und ausserdem ist es doch ganz schön, noch einmal vor abflug vernünftiges bier zu trinken.
M. setzt sich zu mir nach hinten. Wir sitzen gegenüber. Lachen viel (was ne gute voraussetzung ist, in anbetracht dessen, dass ich hier gerade mit meinem ex-freund sitze und vorhabe mit ihm nach mailand zu fliegen). Ich fand Wunderkerzen unter dem sitz und beschloss dieses mitzunehmen. Da ich an meine tasche nich rankam, begaben sich die wunderkerzen kurzerhand die tasche vom S.. Der kriegte vorne eh nicht viel mit. Musik war zu laut. Nach zwei weiteren stopps an autobahnraststätten, die alleine mir und meinen zigaretten zu verdanken sind, hält uns der dritte stopp dann endgültig auf. Bully kaputt. Ein paar km vorm flughafen in hannover. Und nu? Die gelben engel. Es wäre aber wohl besser, wenn diese wirklich fliegen könnten. Denn wir warteten und warteten. Stornierten den auftrag und nahmen uns ein taxi. Dank der wirklich rasanten fahrt der fahrerin kamen wir auch pünktlich an. Das letzte bier noch in der hand, stiessen wir erstmal darauf an, dass uns ja jetzt nichts mehr passieren könnte. Am check-in mussten wir noch beteuern, dass wir auch wirklich nicht betrunken sind: „Sie wissen aber schon, dass Sie betrunken nicht ins flugzeug steigen dürfen?!“ (musternder Blick). Ich hatte wohl den Frauen-Bonus, denn ich hatte eindeutig den meisten alkohol im blut. Aber m. und s. waren eher das angriffsziel des Herren vom bodenpersonal.
Im flugzeug ging der Stress dann los. Zittern, weinen, hände brechen. Als wir über die schweiz flogen, hatte ich mich wieder beruhigt. Vorfreude. Und wir waren uns einig, dass jetzt alles toll werden würde. „irgendwas ist ja immer“ – hat sich ja jetzt schon vor abflug bewiesen. Aber Ausnahmen bestätigen ja bekanntlich die regel...
14.9.06 12:32
 


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