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Ich lieg alleine in meinem Zimmer,
meine Welt wird enger und der Schutzschild immer dünner
Und mein Plattenspieler, spielt die traurigsten Lieder

Und keine Luft, ich kann nicht atmen
Mein Leben ist außer Kontrolle geraten
1.2.08 00:12


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Startplatz

Die letzten Wochen waren hart,
doch das bleibt keinem hier erspart
und keine Angst mehr denn ich bleib stark
Ich bin ganz gut vorbeigeschlittert.
doch es lügt der der da nicht zittert
Ich werd den scheiß Rest überleben
und das wird alles nie ein ende nehmen
Die alten Leichen faulen im Keller
aber ich denk nur ans Sommerwetter

Und ich schwör' ich kann bald fliegen
einmal zur Sonne und nie mehr zurück
Das Dach vom Hochhaus soll mein Startplatz sein
denn diese Dächer laden ganz nett zum springen ein

Vier Wände aus Zement machen dichtum mich rum
nach draußen kalt während drinnen alles verbrennt
Sag was ist so schrecklich heiß hier
kann gut sein es liegt an dir
Die scheiß Uhr da an der Wand tickt schon lange nicht mehr richtig
und erinnert mich verdammt an meinen Kopf
Und ich frage mich wann war das letzte mal,
dass hier was angekommen ist, wann war das letzte mal?

Und mit brennenden Augen und den Herzen am verglühn
heftig ist gut ich will mein Leben spür'n
gib mir die Hand wir gehen egal wohin zusammen
unser Weg ist noch so lang doch was kommt dann?

Und ich schwör' ich kann bald fliegen
einmal zur Sonne und nie mehr zurück
Das Dach vom Hochhaus soll mein Startplatz sein
denn diese Dächer laden ganz nett zum springen ein
1.2.08 00:26


Downgraden der gefühle

Gar nicht so einfach so was. Aber klappt gerade erstaunlich gut.
Es ist auch keine emotionslosigkeit mehr, sondern derzeit eher hass.
Oh man, so was hab ich schon lange nicht mehr empfunden. Geht auch erst seit ein paar minuten nur, vielleicht ists auch in ein paar minuten vorbei. Minuten können sich aber hinziehen und einem wie stunden vorkommen.
Mir tut das gut. Obs das richtige ist. Hassen ist eigentlich schrecklich. Ich mag das wort auch nicht. Aber ich bin sauer. mal wieder. Und dabei war grad gar nichts.
Hab die letzte nacht bei den beiden verbracht. Komisch, wie wir miteinander umgegangen sind.
Ich fange wieder mit dissoziieren an. Ich fühlte mich vorhin so frei. Ich habe wirklich gelacht. Ehrlich gemeintes lachen. Es war schön. Dann der freie fall. Zurück auf den boden. Nur scheine ich dort immer noch nicht angekommen zu sein. „komm mal auf den boden der tatsachen zurück“ sagte mein ex-freund gestern. Ich habe ihm alles erzählt. Er hält mich nach wie vor für naiv und will in nächster zeit ein bischen auf mich aufpassen.
Er hat angst, dass mir wie damals alles über den kopf wächst. „mädel, komm von den gefühlen runter, das ist doch nur ein flüchten deiner selbst“ kam von ihm auch noch. Ebenso bekam ich gestern noch von jemand anderem zu hören „du ziehst dich gerade an einem seil hoch, welches von ihm dann, wenn du fast angekommen bist, durchgeschnitten wird“
So viele eindrücke, so viele meinungen.

Ich werde den scheiss rest überleben!
1.2.08 15:19


Ich bin froh, meine beste freundin zu haben. Ich freue mich darüber, dass sie so ehrlich zu mir ist. Sie hat mir die Augen geöffnet und mir aufgezeigt, wie selbstzerstörerisch ich im moment lebe.
Zuviel alkohol, zu viele drogen, zu viele männer in meinem leben. Dass das auf die dauer nicht gut gehen kann, ist eigentlich klar. Aber ich habe mir da wenig gedanken drüber gemacht.
Ich werde am Freitag noch einmal nach Oldenburg zu einem Konzert fahren und mich dann erstmal zurückziehen. Mir über mein Leben klar werden, die Kontrolle wieder finden. Einen roten Faden, an dem ich mich durch mein Leben ziehen könnte, habe ich nie gehabt.
Aber vielleicht werde ich mal einen zu fassen bekommen.
Es ist ganz gut, dass ich nur noch 2 Monate hier habe. Der Umzug in ein neues Leben wird mir hoffentlich gut tun. Und ich hoffe, das ich nicht scheitern werde, auch wenn einige meiner bekannten der meinung sind, dass es zum scheitern verurteilt ist.

Mein gefühlschaos hat sich beruhigt.
Und ich habe mich seit Freitag nicht mehr geschnitten. Ein kleines erfolgserlebnis. Ein streifen am horizont.
Vielleicht kriege ich mich ja doch wieder ein.
5.2.08 11:56


svv und seine jünger

Ich kann nicht mehr klar denken. Ich bin total durch. In mir ist eine Wut. eine Wut die phasenweise auftaucht und mich dann überrennt. eine wut mit der ich nicht klar komm. eine wut die sich auf meine selbstzerstörung auswirkt.

Zitat aus dem Blog, eines Menschen, den ich kenne:


"Ich brach emotional zusammen. Er machte mir keine Vorwürfe. Ganz in Gegenteil. Wir waren damit quitt, keiner war mehr in der Position, dem anderen Vorhaltungen zu machen. Ich wollte mich schneiden, ich musste es. Er hielt mich auch nicht davon ab, also bin ich dafür nicht einmal ins Bad gegangen. Wir saßen nebeneinander und er sah mir gespannt zu. Ich hatte nicht ansatzweise ein Schmerzempfinden. Er war regelrecht fasziniert und ich brauchte mehr. Auf einmal nahm er mir das Skalpell aus der Hand und fragte mich, ob ich ihm vertrauen würde. Ja, das tat ich. Eine Zigarette später ließ ich ihn mich schneiden, mehrmals. Er durfte sogar mein rechtes Bein entjungfern. Wir überschritten damit jede Grenze. Nie in meinem Leben habe ich mich einem Menschen so nah gefühlt, nie konnte ich so vertrauen. Es tat uns beiden gut, ihn erregte es sogar. Es war einfach unbeschreiblich."

Wie kann er das tun? Wie kann sie so einfach darüber schreiben? Wie kann man so respektlos gegenüber einer ernsten krankheit sein. Ich fühle mich in bezug auf meine krankheit nieder gemacht. ich fühle mich verwirrt.
Ich atme schwer, habe mir den nachmittag frei genommen. ich kriege keinen klaren kopf. ich leide seit verdammten jahren unter dieser sucht. nicht aufhören zu können, immer tiefer zu schneiden. immer mehr blut fließen zu lassen. ich schäme mich für das, was ich da tue. und dann bekommeich von ihm verständnis und dann so einen schlag vor den kopf.
Ich kann nicht mehr.
12.2.08 16:51





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