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Melancholie und Weltschmerz...

... und ein bischen angst.

So kurz vor Weihnachten. Mal wieder. Sentimental. Emotional. Ich sitze auf der Arbeit, habe genug zu tun. Verliere mich aber in Gedanken. Rund um mein Leben. Ich warte auf zwei mails. Das warten zeigt sich in einem Kribbeln im Bauch. Auf die meines besten Freundes. Und auf eine von jemanden, der mir so sympathisch geworden ist. Und das in nur zwei wochen. Ich denke über meine Beziehung nach. Über mein Leben. „ich schlage eine Bresche in meinen Lebenslauf. Ich fliege auf die Fresse und dann steh ich wieder auf“. Weihnachten in Freiheit. Das letzte mal noch in der klinik. Ein neues Jahr. Hoffentlich ohne Klinik aber mit der Hoffnung auf einen Therapieplatz. 2008. Ich werde 25. Schlimm? Nein. Aber komisch. Ich sollte erwachsen werden. Und bin doch noch kind. Zum glück. Vielleicht.
Ich habe Angst um B. er meldet sich nicht mehr. sollte glücklich sein. Ich wünsche ihm das. Vielleicht ist dem aber nicht so. und er bittet trotzdem nicht um hilfe. eine sms jagt die nächste. eine mail die andere. und doch: nichts. kein Lebenszeichen. Ich habe angst, dass ich demnächst vor seinem grab stehe. sozialphobie. das ist hart. suizid geistert durch meine gedanken. sie verstricken sich. und landen bei meinem eigenen suizid-versuch. vielleicht zum glück nicht geklappt. oder nicht geklappt weil da doch noch was war. sie kreisen. um sich selbst. ein durcheinander. verwirrend. ich brauch noch n kaffee.
1.12.07 13:01


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Die Gedanken sind frei

Die Welt hat eine Geschichte, die Kontinente haben eine Geschichte. Und ich. Ich habe auch eine. Ich spiele mit dem Gedanken sie aufzuschreiben. Vielleicht damit noch weiter verarbeiten können. Doch über Missbrauch in der familie gibt es viele Bücher. Gute und schlechte. Hilfreiche und Hilflose. Ich fange damit an meinen Lebenslauf tabellarisch aufzuführen. Wenn ich mir den so anschaue, frage ich mich immer wieder warum. Und dieses warum macht mich wahnsinnig. Ich kaue nervös an den fingernägeln. Kratze dann meine Narben wieder auf. Es geht wieder los. Das selbstverletzen. Ich habe angst davor. Und ich suche den schuldigen. Ich weiß doch eigentlich wer das ist. Und doch musste ich lernen mich nicht immer wieder in die Opfer-Rolle fallen zu lassen. Das ist nicht einfach, wenn in Nachrichten und Tv-Sendungen immer wieder bei missbrauch von Opfern die Rede ist. Es erinnert. Alles erinnert. Fast in jeder Serie immer nur Erinnerungen. Eine Farbe, eine Handbewegung, ein Satz. Wann hört das auf? Was das mit der Weltgeschichte zu tun hat? Ich habe keine Ahnung. Ich wollte wohl was anderes schreiben. Aber: die gedanken sind frei.
5.12.07 21:34


Das leben schreit nach mehr...

... und ich schreie nach dem leben. ich will leben und trotzdem sterben.
ich habe es nicht geschafft und weiß, dass andere wieder enttäuscht sein werden. ich bin so. es tut mir leid. ich kann nicht anders.
bin morgen alleine. alle feiern, ich werde hier sitzen. ich betrinke mich schon wieder. die erste flasche wein ist schon wieder leer.der arm tut weh. aber es tat gut.
und ich hoffe gerade, dass es sich entzündet. ich weiß nicht warum ich immer wieder nach dem schmerz lechze. doch, eigentlichs chon. ach scheisse. ich kann nich tmehr
30.12.07 21:40





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