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Klischeemäßig sitzt „die überlebende des großen sturms“ in sauber gebügelter nadelstreifenbluse mit hochsteckfrisur vor ihrem schreibtisch und weiss nicht vor und nicht zurück.
Eigentlich sehe ich verdammt brav aus. Aber irgendwas ist ja immer. Und so trage ich heute zu meinen schwarz-weiß gehaltenen klamotten braun-gelbe sneakers. Das ist auch meinem chef aufgefallen, er konnte aber drüber lächeln. Immer noch besser, als die kaputten chucks, wird er sich wohl gedacht haben.
Und nach dem sturm auf dem hurricane kann er froh sein, dass ich überhaupt noch klamotten habe. Bericht folgt natürlich noch. Habe die ganzen ereignissse selber noch nicht so ganz verstanden, das erinnerungsvermögen kommt erst langsam wieder. Und ich habe das gefühl, dass immer noch ne menge alkohol im blut herumschwirrt.

Ein bischen angst habe ich vor morgen, vor meiner ersten op. Klingt alles viel schlimmer, schließlich werden mir nur die weissheitszähne gezogen. Aber das unter vollnarkose.
Und das am tag des halbfinal-spiels. Ich rege mich darüber auch klischeemäßig als großer fußball-fan drüber auf. ändern kann ich’s aber eh nicht. und somit resigniere ich mit einer spur sarkasmus.
Den muss ich ablegen, wurde mir vor ein paar tagen gesagt. Ebenso wie ich meinen pessimismus ablegen soll. Wie ich mit dem svv aufhören soll und meine sturheit bitte auch.
Kinners, ich arbeite dran. Zumindest an den letzten drei eigenschaften.
Meinen sarkasmus lasst mir bitte. Aber alles auf einmal geht auch nicht.

„das leben ist schön“ nicht böse gemeint, aber für dich vielleicht. Vielleicht hast du auch recht, aber so ganz kann ich das nicht glauben. Ich mag dich trotzdem. Aber vielleicht auch gerade deswegen. Weil du so viel lachen kannst und mich auch zum lächeln bringst.
3.7.06 13:34


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gefühlshitze

Alle stöhnen über die hitze. ich natürlich auch. Wobei ich mehr über mich selber stöhne und auch ein bischen nach mitleid lechze. Meine rechte wange schwillt aber langsam wieder ab und es macht den leuten scheinbar mehr spaß mich zu verarschen und mich zum lachen zu bringen als mir in irgendeiner art und weise mal ihr mitgefühl zu zeigen. Denn lachen darf ich nicht. Mehrfach hat sich das durch aufreissen der wunde und anschließendem blutspucken bewiesen. Aber alles nicht so schlimm. Sagt mein chef, schließlich kann ich ja immer noch rauchen. Auch wenns komisch aussieht. Weil ich dann den mund so seltsam verziehe. Ist ja auch alles nicht so einfach. Beim würstchenessen heute habe ich bewiesen, dass ich doch tatsächlich auch langsam essen kann. (ein würstchen in der zeit, in der meine arbeitskollegen zwei brötchen mit würstchen verschlungen haben)

Durch die hitze erscheint man verwirrter als sonst. Ich mache mir gedanken über die liebe.
Nein, genau genommen über den enventuellen unterschied zwischen verliebtsein und liebe.
Wo bitte schön ist denn diese grenze definiert?
Die hätte ich ganz gerne mal genannt, so dass man sich zumindest mal an etwas orientieren kann.
So macht das doch überhaupt keinen sinn.
Und überhaupt ist das doch alles schon wieder ein totales durcheinander. Wie eigentlich immer bei mir. Ich bin zu kompliziert. Ohja. Flirten kann ich. Ja. Das wage ich einfach mal mit genügend selbstbewusstsein zu behaupten. Aber alles was danach kommt (kommen sollte)... oha. Ich bin mal wieder mit mir selber unzufrieden, und dabei geht’s mir trotzdem gut. Und was bitte schön machen dann diese gedanken in meinem kopf?!

So oder so ist alles irgendwie ein bischen verquer. Da läuft man durch die stadt und fühlt sich doch recht gut angezogen und irgendwie auch recht wohl in der haut. Und nichts passiert. Da ist man ein paar tage später in einer schlabberigen hose, ungeschminkt und mit verwirrten haaren, sowie angstvollem blick auf dem weg zum chirurgen und dann guckt einem ein typ im vorbeigehen aber so dermaßen tief in die augen, dass man gar nicht mehr weiß was eigentlich los ist.
Ich hab einfach mal zurückgelächelt und meine ma kam aus dem staunen nicht mehr raus.
Angebaggert wurde ich auch noch von meinem immobilienmakler. Aber das ist ne andere geschichte und überhaupt.
Ich bin verwirrt. Liegt wohl alles an der hitze.
7.7.06 15:34


Und auch wenn der regen kommen sollte...

...wäre sie dort geblieben.
Wäre ich. Ja.
Alleine auf der bordsteinkante. In diesem fall wars der feuchte rasen. Nur in boxershorts und top. Ich hörte dem tuten der schiffe zu, sah in den dunklen himmel und befand mich zwischen weinen und lächeln. Ich habe geweint und gleich danach gelächelt. Die gedanken in rote buchstaben auf schwarzem hintergrund zu verwandeln, würde dem ganzen wohl den zauber nehmen.
Aber vielleicht kennt jemand trotzdem solche momente.
Die nässe von dem vorherigem regen kroch mir langsam die beine hoch. Als ich das zittern nicht mehr unterdrücken konnte, ging ich wieder ins bett.
10.7.06 12:07


Irgendwas liegt heute in der luft...
Mein bauch kribbelt vor aufregung oder freude oder was weiß ich.
Ich hüpfe mehr als dass ich laufe und das auf so schönen stiefeln mit 10 cm absätzen.
Muss ich ja tragen, weil ich auf der arbeit bin. Stiefel ja. Der absatz nur deshalb damit ich auch ans oberste regal mit den arbeitsspeichern ran komme. Und nicht jedes Mal ne leiter holen muss.
warum entschuldige ich mich eigentlich immer für meine „arbeitskleidung“. „weil ich mir komisch vorkomme in stiefeln und nadelstreifen am körper“ beruhige ich mich selber. Meine ma sagt immer „Du siehst aber wirklich schick aus heute, steht dir gut“ jajajajaja....
netzstrumpfhose und rock und chucks sind mir aber lieber.
Aber noch mal zurück zur luft. Mein halb-schwarzer (...) arbeitskollege, quasi wie mein chef immer sagt „der quotenneger in unserer firma“ macht mal wieder wieder über sich selber witze.
Mein anderer arbeitskollege erzählt von feuerroten tauben. Der kleine nils macht gerade eine pause.
Eine pause vom rauchen wie er sagt. Damit man ihm nicht nachsagen kann er hätte das aufgeben nicht geschafft. Somit dann also pause. Auch doof, weil ich mich am liebsten mit ihm in der küche getroffen habe. Aber guter vorsatz. Dachte ich bevor ich meine schachtel nahm und in der küche verschwand.
Einer ist frisch verliebt und rennt genauso verwirrt durch die gegen wie ich.
Ich werde nur noch die kleine oder schnubbelchen genannt und mein chef besteht darauf, dass ich keine blumen in meine wohnung bekomme, damit ich nicht noch mehr wichtige sauerstoffspender zur strecke bringe.
Er giesst aber immer noch meine blumen in meinem büro mit hingabe. Er hat es einfach aufgegeben.
und eine aufforderung zum table-dance hab ich heute auch bekommen.
„kleine, kommst mal bitte“ „ja“ „würdest du dich bitte auf meinen schreibtisch stellen und ein bischen für mich tanzen?“
?!?!?!?!
heute ist doch nicht Freitag.
13.7.06 10:57


Ich scheine neue ängste zu erschaffen.
Jedes auto welches hinter mir fährt, halte ich für einen potenziellen kriminellen, der mir bestimmt folgen wird und mich irgendwann von der straße abdrängen wird.
Wahrscheinlich auch noch irgendwo in der wisch. Denn da würde mich niemals jemand finden.
Im dunkeln ist das besonders schlimm. Ich erkenne nicht was für ein auto hinter mir fährt. Habe angst, dass es die polizei sein könnte, weil ich bestimmt mal wieder viel zu schnell fahre, habe aber auch angst, dass sie es nicht sind und eben doch irgend so ein typ bei dem gerade die sicherungen durchgebrannt sind und der es jetzt auf mich abgesehen hat. Ich entschließe mich, dass mir mein leben doch wichtiger als mein führerschein ist und gebe gas. Mein auto hat nur leider nicht so viel ps und irgendwie lässt der sich nicht abschütteln. Ich werde langsamer. Warum überholt der mich nicht. also doch. Ich wusste es. Gleich ists vorbei mit mir. 50 km weiter kurz vor oldenburg biegt er dann ab. Toll. Ich bin fürs erste beruhigt, mache aber erstmal das licht im auto an und schaue auf den rücksitz. Ganz vorsichtig. Denn da könnte sich ja jemand verstecken.
Ich fange an, mich für verrückt zu halten. Ich sollte keine horrorfilme sehen... na gut. Werde ich eh. Denn irgendwie macht mir diese angst auch spaß. Hmmm.... ich bin doch verrückt.
13.7.06 11:04


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