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gefühlskal

lachen und weinen, sind dinge die mir die letzten drei tage gar nicht passiert sind.
keine gefühle gibt auch kein gefühlschaos. ein vorteil. aber weder lachen noch weinen zu können, macht auch nicht glücklich.
nicht glücklich, nicht traurig.
weder ein verziehen er mundwinkel gen himmel, noch gen erde.
wenigstens eine träne. und danach vor lauter lachen weinen müssen.
irgendwie unvorstellbar gerade.
empfinden von wut herrscht gerade über mir.
und damit nicht umgehen können bereitet mir angst.
2.4.06 22:51


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botschaften, die einen den kopf schütteln lassen

man steht ja zu seiner familie.
natürlich. und man steht ja auch dahinter, dass menschen, die einfach nicht genügend mittel haben um übnerleben zu können geholfen wird.
doch wenn in der eigenen familie sogenannte sozialschmarotzer ihr dasein fristen, in sachen geld um einiges besser dastehen, als man selbst, wo man doch zur arbeitenden bevölkerung gehört und dann auch noch ziemlich dreist sind. da schüttelt man dann doch den kopf und irgendwie verschlägts einem auch die sprache.
Sie (die cousine) ist tochter von eltern (also meines onkels und seiner frau), die sich seit jahren mit sozialhilfe über wasser halten. halt, nein. sie halten sich nicht über wasser. sie haben genau genommen die yacht und wir das schlauchboot.
keiner geht wirklich arbeiten. ausser wenn man das schwarzarbeteiten dazurechnet. kann man ja sehen wie man will.
die oben genannte cousine ist süße 18 und hat gerade eine ausbildung bekommen. vom arbeitsamt finanziert. da ihr die wohnung nun zu klein ist (1Z, K, B) hätte sie wohl ganz gerne eine größere. natürlich wird ihr das bezahlt. also bekommt sie jetzt 3 Z, K ,B. benötigt man für sich alleine ja auch. natürlich. Ihr Freund ist drogenabhängig und kommt nur zu ihr, wenn er geld braucht. somit finanzieren wir ja auch seine drogensucht. verprügelt hat er sie auch schon mehrfach. aber das nur am rande. sie muss einfach nur 50 euro von ihrem ausbildungsgehalt (welches sie ja auch vom Arbeitsamt bekommt - was im übrigen etwas über 500 euro netto beträgt) bezahlen + für die ihr nicht zustehenden qm die nebenkosten übernehmen. dann meinte madame, dass sie ja auch einen führerschein benötigt, da sie ja in die 80 km entfernte stadt zur BS gehen muss. und zug fahren ist ihr nach so einem tag dann auch zu anstrengend. genehmigt.
führerschein hat sich jetzt auch erledigt. denn nun ist sie schwanger von eben jenem drogenabhängigen freund.
mir fehlen die worte. sie wird auch natürlich ihre ausbildung nicht zu ende machen, das steht für sie schon fest, denn schließlich könnte sie ja nicht soviel arbeiten. ein kind groß zu ziehen ist ja schon genug arbeit. und ihre mutter kann auch nicht für das kind sorgen. muss ja auch den ganzen haushalt führen ( 1 familienhaus, da erbe, aber noch nicht abbezahlt, von daher zahlt sozialamt jetzt den abtrag, bis das haus bezhalt ist) und den 8 jährigen sohn versorgen. und der onkle und seine Lebensgefährtni haben jetzt auch überlegt, doch nicht zu heiraten, dann würde ihnen zu viel geld verloren gehen, und der onkel nimmt den festvertrag von der arbeit, der ihm angeboten wurde, auch lieber nicht an. unter der hand kommt bei ihm mehr rum und sonst müsste er das haus ja selber abtragen.

so einfach ist das leben. und ich frage mich, warum ich während meiner arbeitslosigkeit zwischen den beiden ausbildungen eigentlich nicht zum sozialamt gegangen bin. dann hätten sie mir den führerschein wohl auch bezahlt.
sauer irgendwie. ja.
4.4.06 21:54


Ich wühle in staub aus den vergangen jahren, verfange mich in netzen aus sensibilität.
Bin auf der suche nach der realität. In jedem zimmer voller gedanken. die kartons meist unbeschriftet. Alles unsortiert. Der inhalt hauptsächlich träume.
Habe ich je wirklich gelebt?
Ein karton mit dem titel „leben“. Alle auf wiedervorlage gelegt.
Der wind reisst mir die gedanken auseinander und setzt sie wieder neu zusammen.
Die zeit schleicht langsam ihre runden. Die sonne geht auf, die sonne geht unter.
Verdeckt von wolken wird sie gar nicht bemerkt.
doch immer präsent, muss man nur darauf warten das gute in einem wieder zu finden.
Neu zu entdecken.
Es war schon mal da. Es muss irgendwo sein.
Die erinnerungen verwischt. Alles hier fühlt sich seltsam an.
Ich weiß dass da was ist. Ob gut oder schlecht. Im dunkeln da hinten. Zwischen all dem gerümpel. Zwischen den halbfertigen träumen und dem karton mit nie gesagten gedanken.
Die suche fast aussichtlos. Es hat sich ums sortieren nie jemand gekümmert.
Die gefühle fliegen ihre runden, kennen keine regeln. Kollidieren zu häufig.
Ein bitterer nachgeschmack bleibt.
5.4.06 12:53


ramones, h&m, chucks und dergleichen

ich hab in dem blog thesecrets hier heute einen text über h&m gelesen. einkaufen.
ahja.
ähm..
ramones bei h&m? WTF?!
ich war seit einem dreivierteljahr ca. gar nicht mehr einkaufen. abgesehen von läden, in denen regale voller bücher stehen, hab ich neben Lebensmittelläden keinen betreten.
ich bin ja ohnehin einer der altmodischen menschen.
eben eine deern vom land, die in übergroßen supermärkten eine bedrohung sehen. verwirrt betrat ich vor einiger zeit unser neues E-Center. ahja. groß, hell, einladend. dachte ich. zumindest noch an der schwelle zur hölle.
denn die ist auch groß und hell. stell ich mir zumindest so vor.
musik berieselte mich und ich lief mit meinen pfandflaschen erstmal durch die regale. für einen menschen mit nur 1,63 Körpergröße die größten hindernisse in dem laden. ich brauchte nur drei sachen, und verzweifelte schon bei der salami. man stellt sich vor, salami einkaufen ist einfach. normalerweise gehe ich zum schlachter gegenüber. und das läuft dann so: "moin" "moin, was darfs sein?" "fünf scheiben von der und drei scheiben von der bitte", während ich mit dem finger darauf zeige. "darfs noch was sein?" "nein, das wärs, danke". fertig.
nun stand ich aber vor einem riesigen (bestimmt 100 m langl - zumindest wirkte es von meiner position aus so) regal. voller wurst- und käseprodukte. ich will doch nur salami schluckte ich. und begab mich auf die suche. immer mit den augen hoch und runter. ah. erste salamisorte entdeckt. aber halt was ist das? 50 salamisorten. so etwas darf man einem menschen, der wie ich dazu neigt, wenig entscheidungsfreude zu zeigen, doch nicht antun. nach einer gefühlten halben stunde griff ich dann zu der zuerst entdeckten.
okay, damit hatte sich mein restvorhaben dann in luft aufgelöst. nur pfandflaschen wollte ich noch schnell abgeben. bis ich dann eine verkäuferin fand, die mir bereitwillig erklärte, dass der pfandautomat am eingang steht, damit die kunden die flaschen nicht durch die gegend tragen müssten verging eine ganze zeit. die verkäuferin verschwand und ich fühlte mich alleine gelassen. zumindest hörte man zwar überall gebrabbel und ein paar kinder schreien, doch geshen hab ich niemandem. panik stieg in mir auf. dahinten müssen die kassen sein, sagte mir mein orientierungsgefühl. ich fühlte mich wie in einem schlechten horrorfilm und erwartete schon das zerplatzen der neonröhren sowie das auftauchen von zu monstern mutierten verkäuferinnen , die geleitet von ihrem überaus grässlich ausehenden mit blut vollgeschmierten marktleiter, eine schleimspur hinter sich herziehen. ich erreichte die vermeintliche kasse, die aber keine war. ich stand vor einer wand voll mit kartoffelchips. auch gut. also in die andere richtung.
toll, super. danke.
ich ging niedergeschlagen zum auto zurück und bemerkte, dass ich eine dreiviertel stunde in dem laden verbracht hatte.
was das mit den ramones zu tun hat? eigentlich nichts. damit wollte ich nur mal erklären, warum ich ungern einkaufen gehe.
aber wir waren ja bei klamotten. klamotten ja. hm. ich habe genaugenommen seit dem letzten einkaufen in wirklichen läden nur noch im internet bestellt, bandshirts und kapuzenpullis. das wars. meine wirklich große auswahl an jeans (ganze drei!) geben mittlerweile den geist auf. ich bekomme jetzt schon angst. einkaufen. ich kenne mich. ich lande ohnehin in einer buchhandlung und statt mit zwei jeans, nem rock und nem oberteil komme ich mit 10 büchern wieder nach hause.
aber immerhin ist das geld dann gut angelegt.
und ich kann jawohl so abgefucked durch die gegend laufen wie ich das für richtig halte. so.
und wegen den ramones. sollte ich in nächster zeit mal in einem h&m laden auftauchen, werde ich eine der alternativen verkäuferinnen danach fragen, warum denn gerade h&m jetzt auf die ramones steht. obs nicht eher tokio-hotel sein sollte. denn die rocken doch auch? oder etwa nicht? oder wird h&m jetzt punk? rot-schwarz gestreifte strumpfhosen und stulpen. khakigrün und schwarze strumpfhosen. von vornherein kaputte jeans? oh mein gott, alle werden glauben, dass ich tatsächlich einkaufen gehe. meine ma fragt mich bestimmt das nächste mal, ob ich das shirt von h&m habe.
bitte, bitte. liebe läden. lasst bandshirts bei emp, irgendwelchen merchandis-shops oder dergleichen.
danke.
5.4.06 22:11





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