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das übliche...

"guten morgen"
"ebenfalls, wie gehts dir?"
"muss ja, und dir?"
"auch so"
"jaja, die tage sind nicht einfach, heut ist erst donnerstag. aber hat ja auch keiner behauptet, dass das leben einfach w?r"
"ne,ne, stimmt schon"
"dann mal ran an die arbeit, viel spa? noch"
"hmja, dir auch"

so, oder so ?hnlich. jeden tag aufs neue. immer wieder.
?bliche konversation zwischen arbeitskollegen halt.
ausl?sende gef?hle in mir:
traurig
wut
gl?cklich
unsicher

steht im gegensatz ich wei?. ist aber so.
traurig, weil ich mal wieder nicht die wahrheit sagen kann.
w?tend, weil mich jene oberfl?chlichkeit so nervt.
gl?cklich, dass ?berhaupt konversation betrieben wird
unsicher, weil ich mir immer und immer wieder die gleichen gedanken mache, wem gehts schlecht, wenn er sagt, dass es ihm gut geht.
2.2.06 10:03


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hmpf!

m?uschen, schnucki, schnuckl, schnuckelchen (alle vier von arbeitskollegen)
trine, motte, banause, kleene ( alle vier von eltern, freunde),
kleine (freunde),
antsche (nur ein freund, der aber standhaft),
herzblatt, t?del, maus, schneehase (alle vier von arbeitskollegen) dine (schwester),
kiki (?!?!?!?!) (bekannter),
antje-maus (arbeitskollege),
saufziege (papa),
s?ppkopp (mama)

das sind so die namen, die mir jetzt mal auf anhieb einfallen, mit denen ich die letzte woche benannt wurde.
ich habe einen namen!!! nein, sogar zwei. daraus k?nnt ihr w?hlen. das reicht doch!
i.o. meinetwegen kleene, kleine, trine, motte, antsche

2.2.06 10:32


nur ein grund zum sich betrinken...

... das ist bosseln (sprich: booo?eln).
gerade mit nem arbeitskollegen, der ausm osten kommt, dr?ber gesprochen und gestern abend auch dr?ber gesprochen.
einhellige meinung:
"ihr norddeutschen spinnt doch"
man ben?tigt:
- trinkwillige freunde
- 2 bosselkugeln
- eine stra?e am deich
- 2 so dinger, mit denen man die kugeln wieder aus dem graben fischt
- einen bollerwagen
- geschirrhandt?cher, mit denen man die bosselkugeln ab und an mal abwischt, wenn eine wieder mal im graben gelandet ist
- gen?gend kurzengl?ser
- unmengen an alkoholika (bier f?r durchgehend, ouzo, sauren, lakritz- oder sonstigen kurzen f?r alle paar meter, gl?hwein, tee oder kakao mit rum

man l?uft an einem startpunkt los, nicht ohne sich vorher schon zwei, drei kurze zu genehmigen.
man teilt die leute in zwei mannschaften auf und hofft, dass man in der mannschaft ist, die die kugel nach ca. 10 km am weitesten bef?rdern konnte.
zwischen und w?hrend den w?rfen werden kurze getrunken. wenns zu kalt wird, gibt heiss-getr?nke. Am zielpunkt sind alle betrunken. dann sucht man sich nen fahrer, der einen in die n?chste gastst?tte bringt. entweder wird dann gr?nkohl gegessen (gastst?tte) oder es wird wintergrillen veranstaltet (zu hause).
nach dem essen wird das k?nigspaar gew?hlt.
der Gr?nkohlk?nig und die Gr?nkohlk?nigin.
eben jenes paar muss dann erstmal ein paar getr?nke ausgeben und n?chstes jahr die "bosseltour" oder "gr?nkohltour" veranstalten.
bosseltouren werden haupts?chlich im januar und im februar veranstaltet, wenn sich die verschiedenen unternehmungslustigen mit ihren freunden irgendwo am deich mal begegnen, wird versucht, den "fremden" erstmal getr?nke abzuschwatzen.

es wird auch die ganze zeit versucht, dass man selber den bollerwagen ziehen darf, immerhin ist man dann verantwortlicher ?ber den gesamten getr?nkevorrat und kann immer wieder rufen "trinkpause".

bosseln ist nebenbei aber auch eine wirkliche sportart hier, die das ganze jahr ?ber, meist sonntags, trainiert wird und die auch als wettk?mpfe ausgetragen werden. als autofahrer hat man es dann sehr schwer.

okay, ich sehs ein, wir norddeutschen spinnen wirklich. aber es macht spa? und der gr?nkohl ist lecker.
2.2.06 12:29


nie wieder alkohol...

hmja. nee. ist klar.
aber w?r mal gut.
definitiv besser, als das was ich am samstag veranstaltet hatte.
14:00 treffen bosseln
14:01 erster kurzer
14:10 erstes rad vom bollerwagen verloren
15:30 der bollerwagen f?llt auseinander
16:00 mama kommt und holt den bosselwagen ab
16:30 mama versucht immer noch vergeblich, unserem vom alkohol verwirrten gespr?ch zu folgen
18:00 ist mittlerweile alles verloren
21:00 kumpel sagt zu mir "h?r auf zu rauchen, das steht dir nicht, da kannst dir besser ne line koks reinziehen"
22:00 uhr auf dem weg in die stadt, ins allseits beliebte (naja, zumindest seitens der punk-rocker) eldorado
23:00 viel zu viel bier ausgegeben bekommen
und dann schlag auf schlag. alles war pl?tzlich scheisse, laune auf dem tiefpunkt. alkoholtechnisch gesehen auf dem letzten h?hepunkt.
man begiesst die schlechte laune und kann weder gerade gehen, noch stehen, noch sich vern?nftig artikulieren. ein bier bestellen geht aber immer.
es wird einem nahegelegt nach hause zu gehen.
ich begebe mich auf die stra?e, atme die kalte luft ein, wundere mich, dass ich nicht friere. laufe zum strand. finde eine scherbe und blende das daraus resultierende einfach aus. blutend und mittlerweile wieder in der innenstadt angekommen, merke ich nun doch dass es kalt ist. ich setze mich auf den bordstein und summe "auf der bordsteinkante" von Muff potter. wie passend.
ich werde angestarrt von den vorbeilaufenden leuten. kein wunder. mittlerweile muss ich ziemlich komisch aussehen.
nach schier unendlichen minuten erhebe ich mich und laufe einfach. lande vor dem haus eines guten freundes. und klingel ihn aus dem bett.
seinen liebevollen bem?hungen um mich (w?scht mir das blut ab, packt mich ins bett, deckt mich zu, nimmt mich in den arm, erz?hlt mir seine meinung und spricht mir gut zu) danke ich mit einschlafen.
gegen morgen um halb neun lieg ich dann in meinem eigenen bett.

das letzte bier wahrscheinlich schlecht. genau.
7.2.06 16:19


...

ich werde das gef?hl, etwas vergessen zu haben, nicht los.
ich werde das schlechte gewissen nicht los.
ich werde das gef?hl nicht los, mich beeilen zu m?ssen, obwohl keine termine anstehen.
hektikerin durch und durch.
halt mich doch bitte mal jemand zur?ck.
kein termin und trotzdem beeilen. rein ins auto, schnell nach hause. die treppe nehme ich immer mit 3 stufen auf einmal.
rein, jacke aus, ab in die k?che. schnell was in den ofen. schnell essen. und dann sitz ich da und frage mich "warum?"

Turbostaat und Tagtraum
mit den beiden bands durch den turbotag.
egal. aber sie spielen. live. an zwei tagen hintereinander. hamburg und hannover. im mai.
nur raffi und ich. und dann auf die reeperbahn. das wird toll, bzw. das hat toll zu werden.



8.2.06 11:41


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