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Klinikalltag

ich bin wieder drin. im alltag der klinik. kunsttherapie, entspannung nach jacobsen, einzel und gruppengespräche. gespräche mit pflegern. es scheint als wiederholt sich das alles. mir geht es ähnlich dreckig wie damals. ich versuche das zu übertünschen und doch. sobald irgendwas nicht so läuft wie ich es mir gewünscht habe, greife ich nach der klinge. danach dann wieder gespräche mit einem der pfleger. ich würde gerne wieder nach hause. doch ich weiß, dass das gefährlich für mich wäre.
7.6.08 18:27


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zurück in die klinik

ab morgen früh. wieder in die psychiatrie. ob das nochmal aufhört? aber wahrscheinlich ist es einfach besser. hab aber angst.
28.5.08 16:43


Mir wächst alles über den kopf

ich habe mich gerade mal mit meinen finanzen beschäftigt, briefe geöffnet etc. meine ma rief an und ahnte wohl das schlimmste. somit haben wir diese quasi zusammen geöffnet.
bei dem was ich kriege, und bei dem was ich anfang des monats noch bezhalen muss... da geht die rechnung nicht auf. also muss ich mich wohl oder übel bei den gläubigern melden und denen eine ratenzalung vorschlagen. ich muss es tun, aber auch das nehme ich mir jetzt seit heute vormittag vor. habe wieder zuviel getrunken gestern. zu wenig geschlafen. zuviele beruhigungsmittel. alkohol- und tablettenabhängig? scheisse, das würde mir noch fehlen. aber derzeit geht das alles zu weit. ich werde heute nochmal mit meiner freundin sprechen. mit meinem mitbewohner und gutem freund habe ich das schon hinter mir. er hat nicht viel dazu gesagt, aber zugehört und das tat gut.

ich mache mir einfach wieder gedanken darum, was ich falsch gemacht haben könnte. und das scheint viel zu sein.

die mühsam aufgebaute kartenmauer um mich herum bricht so langsam aber sicher in sich zusammen. und ich habe keine kraft, die karten wieder aufzustellen.
26.5.08 16:51


mal wieder hier

soviel passiert die letzte zeit. ich würde gerne lyrisch anspruchsvoll schreiben. aber dafür scheint es jetzt zu spät zu sein. meine gedanken fliegen durch die gegend. der hund liegt schnarchend neben mir. ich glaubemich verliebt zu haben. und dabei haben wir uns einfach erst so wenig gesehen. und ich war mal wieder zu schnell. die idealisierung griff wieder ein. ich muss einfach kaieren, dass auch tolle menschen ihre fehler haben. dass es ihm zu schnell geht, kann ich nachvollziehen. aber ich denke oft an ihn. ich bin ja eigentlich gar nicht so. ich bin freiheitsliebend. aber wenn ich jemanden kennengelernt habe und glaube, dass das was werden könnte, bin ich erstmal ttal anhänglich. dabei weiß ich, dass das nicht gut gehen kann und ich die männer damit abschrecke, weil sie dann glauben, dass ich einfach nur klammere. aber dem ist nicht so. ich sitze hier und seufze vor mich hin. warte auf seinen anruf. aber auch dafür ist es jetzt wohl schon zu spät. dabei bin ich doch mal wieder wach.

ich habe meine freunde angeolgen und meine familie. ich habe mal wieder abbgerochen. mein praktikum genau genommen. habe allerdings allen erzählt, dass ich vom arbeitsamt aus nicht weitermachen konnte. ich wollte mir selber wieder nicht eingestehen, dass ich mal wieder gescheitert bin, dass ich mal wieder den arsch nicht hochkriege, dass ich mal wieder zu allem lächel, statt zu zeigen, dass es mir nicht gut geht. es liegen schon wieder ungeöffnete briefe herum, ich tätige meine überweisungen nicht. ich schaffe es nicht wirklich mich bei freunden zu melden. heute habe ich das meiner freundin gebeichtet. sie fand das nicht schlimm, konnte meine erklärungen nachvollziehen. nahm mich in den arm. meinen eltern werde ich wohl nicht die wahrheit erzählen. aber ihm werde ich das wohl noch beichten müssen. was er dann von mir hlt? ich weiß es nicht. ich lüge ungern, aber ich glaube, ich habe mich einfach auch wieder selber belogen, weil es einfach er ist. ich flüchte mal wieder. lebe wieder ungesund, kaffee, bier, rotwein, beruhigungsmittel, selbstverletzung. eigentlich klar, dass er zeit braucht, vielleicht hat er auch angst vor mir. ich weiß nicht was er von mir denkt. ich traue mich nicht nachzufragen. man, man, man. ich bin 25. ich sollte doch langsam mein leben auf die reihe kriegen, aber derzeit wieder von totalen glücksgefühlen zur erniedrigenden tiefststimmung. meiner eltern haben angst um mich. sie rufen mich täglich an. ich reagiere genervt, auch wenn sie es ja nur gut meinen. ich komm einfach mal wieder nicht weiter. zudem die sache, dass ich eventuell zur medikamenteneinstellung wieder in die klinik muss. auf der einen seite das "nicht wollen". auf der anderen seite das wissen, dass es besser wäre. dass ein aufenthalt in der klinik mir vielleicht gut tun würde.

ein vorschlag meiner freundin. ich soll mit ihr zu atlantis gehen. eine einrichtung, die psychisch kranken menschen beim alltag hilft. die versuchen einen aufzubauen, die einem praktika vermittelt und einen dabei betreut. dann hätte ich wenigstens jemanden, der mir in den arsch tritt.

aber was passiert, wenner mekrt, wie krank ich wirklich bin. wird er mich trotzdem mögen, würde er damit klar kommen?
26.5.08 02:30


svv und seine jünger

Ich kann nicht mehr klar denken. Ich bin total durch. In mir ist eine Wut. eine Wut die phasenweise auftaucht und mich dann überrennt. eine wut mit der ich nicht klar komm. eine wut die sich auf meine selbstzerstörung auswirkt.

Zitat aus dem Blog, eines Menschen, den ich kenne:


"Ich brach emotional zusammen. Er machte mir keine Vorwürfe. Ganz in Gegenteil. Wir waren damit quitt, keiner war mehr in der Position, dem anderen Vorhaltungen zu machen. Ich wollte mich schneiden, ich musste es. Er hielt mich auch nicht davon ab, also bin ich dafür nicht einmal ins Bad gegangen. Wir saßen nebeneinander und er sah mir gespannt zu. Ich hatte nicht ansatzweise ein Schmerzempfinden. Er war regelrecht fasziniert und ich brauchte mehr. Auf einmal nahm er mir das Skalpell aus der Hand und fragte mich, ob ich ihm vertrauen würde. Ja, das tat ich. Eine Zigarette später ließ ich ihn mich schneiden, mehrmals. Er durfte sogar mein rechtes Bein entjungfern. Wir überschritten damit jede Grenze. Nie in meinem Leben habe ich mich einem Menschen so nah gefühlt, nie konnte ich so vertrauen. Es tat uns beiden gut, ihn erregte es sogar. Es war einfach unbeschreiblich."

Wie kann er das tun? Wie kann sie so einfach darüber schreiben? Wie kann man so respektlos gegenüber einer ernsten krankheit sein. Ich fühle mich in bezug auf meine krankheit nieder gemacht. ich fühle mich verwirrt.
Ich atme schwer, habe mir den nachmittag frei genommen. ich kriege keinen klaren kopf. ich leide seit verdammten jahren unter dieser sucht. nicht aufhören zu können, immer tiefer zu schneiden. immer mehr blut fließen zu lassen. ich schäme mich für das, was ich da tue. und dann bekommeich von ihm verständnis und dann so einen schlag vor den kopf.
Ich kann nicht mehr.
12.2.08 16:51


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